Was ist die Alexandertechnik?

Inspiriert von Marjorie Barstow, einer Schülerin F.M. Alexanders, gründete Don Weed im Jahre 1993 die Interactive Teaching Method (ITM) und bildet seitdem in jeweils vierjährigen Kursen Lehrer:innen aus. 

Seit seinem Tod im Jahr 2022 übernahmen - ebenfalls von ihm ausgebildete Trainer:innen die Ausbildung, wodurch ich die Möglichkeit hatte die Ausbildung zu absolvieren.

 

Weitere Infos gibt es unter folgenden Links:

 

Was ist die Interactive Teaching Method?

Die Geschichte der Alexandertechnik ist stark mit der Lebensgeschichte von Frederick Mathias Alexander (1869-1955) verbunden, der während seiner Tätigkeit als Rezitator (eine Art Schauspieler) Stimmprobleme entwickelte.

Nach einiger Zeit vergeblicher Behandlungen fragte er seinen Arzt:

 

Wäre es nicht korrekt zu folgern, dass etwas, das ich beim Nutzen meiner Stimme [...] machte, das diese Probleme erzeugte? (aus: Use of the Self)

 

Aus dieser Überlegung heraus investierte er viel Zeit in genaue Beobachtung und Analyse seiner Bewegungsabläufe und entwickelte dabei eine Reihe von Prinzipien, die nicht nur seine Probleme behoben, sondern auch zu einer Verbesserung der Nutzung seines Körpers führten. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für das, was wir heute die Alexandertechnik nennen.

 

Weitere Infos (auf Englisch) finden Sie hier:

 

https://www.itmalexandertechnique.org/about-alexander-technique

 

Was bringt das?

Durch die Arbeit verbessert sich üblicherweise recht schnell der Umgang mit unserem eigenen Körper. Dies kann wiederum zu einigen positiven „Nebeneffekten“ führen. Dazu zählen häufig:

  • Weniger Verspannungen
  • Verbesserte musikalische oder sportliche Leistungen
  • Mehr Stimmresonanz
  • Verringerung von Rückenschmerzen o.ä.
  • Klareres, analytischeres Denken

Für wen eignet sich die Alexandertechnik?

Die Alexandertechnik eignet sich prinzipiell für alle Personen. Besonders interessant ist sie aber meist für solche, die sich viel bewegen, einseitige Belastungen haben oder an spezifischen Bewegungen interessiert sind. Dazu können zählen:

  • Musiker:innen
  • Sportler:innen
  • Viel Sitzende
  • Viel Sprechende
  • etc.

Wie sieht das in der Praxis aus?

In den Unterrichtsstunden und Workshops arbeiten wir üblicherweise in Aktivitäten. Das heißt ein/e Teilnehmende/r wählt eine solche aus und wir lernen daran die Prinzipien der ITM Alexandertechnik. Der Lehrer verwendet dabei häufig sanfte Berührungen und der Rest der Gruppe schaut zu, kommentiert und stellt Fragen. So können alle viel lernen. Die Aktivität kann dabei fast alles sein, solange es unter den örtlichen Bedingungen realisierbar ist. Übliche Beispiele sind:

  • Sitzen oder Aufstehen
  • Ein Instrument spielen
  • Sport oder eine Sportübung
  • Reden oder Singen 

Was brauche ich dafür?

Prinzipiell benötigt man nichts Spezielles für Stunden in der Alexandertechnik. Bewährt hat sich aber bequeme Alltagskleidung und gerne dürfen Sie Gegenstände oder Equipment mitbringen, die Sie für eine Ihrer Aktivitäten (siehe oben) benötigen.

Über mich

Über meinen ehemaligen Cellolehrer Stefan Welsch kam ich in Kontakt mit der Alexandertechnik in Kontakt.

Schon früh überzeugten mich dabei die positiven Auswirkungen auf das Musizieren. Als ich dann nach und nach die universellen Anwendungsmöglichkeiten der Prinzipien erkannte, entschied ich mich eine Ausbildung in der Interactive Teaching Method (ITM) zu machen.

Diese schloss ich im Juni 2025 erfolgreich ab.

Außerdem habe ich Musikpädagogik und Mathematik studiert und seit Oktober 2025 studiere ich Kulturmanagement im Master.

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